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Ein kurzer geschichtlicher Überblick:
Teil 4 - Der Frankenkönig Chlodwig Der erste bedeutende Frankenkönig war Chlodwig, welcher alle übrigen Gaukönige ausschaltete und zum römischen Christentum übertrat. Damit sicherte er sich auch die Sympathien der gallischen Bevölkerung und des erstarkenden Papsttums. Des weiteren förderte er die Verschmelzung von Galloromanen und Franken, woraus im Laufe der Jahrhunderte die französische Kultur entstand. Chlodwig begann auch mainaufwärts zu siedeln (Merowingische Landnahme). Dadurch entstand das heutige Ostfranken, welches heute als einzige Region des ehemaligen fränkischen Grossreiches noch den Namen Franken trägt. Unter Chlodwigs Söhnen wurde auf Grund des fränkischen Erbrechts die königliche Macht immer schwächer (Es wurde die Herrschaft, nicht aber das Land geteilt).
Die Schwäche der merowingischen Könige führte zum Aufstieg der karolingischen Hausmeier (v. lat. "maioram" = der Obere, Höhere -> s. Major, Name Maier, maire = frz. Bürgermeister). Der erste dieser hohen Hofbeamten, der de facto die Macht im Staat ausübte, war Karl Martell (= der Hammer), welcher 732 in der Schlacht bei Tours und Poitiers die über Spanien eingedrungenen Mauren (Araber) besiegte und damit das Abendland vor der islamischen Eroberung bewahrte. Sein Sohn Pippin setzte den letzten Merowingerkönig ab und ernannte sich selbst zum König der Franken. Die Unterstützung des Papstes erlangte er durch die Pippinische Schenkung (Kirchenstaat) und die Sicherheitsgarantie für die römische Kirche.
Ursprung und Herkunft der Franken
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Fortsetzung folgt...
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