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Ein kurzer geschichtlicher Überblick Teil 1 - Die Kelten Die Franken (auch "Freie") sind während der Völkerwanderung (ab ca. 250) aus den weserrheingermanischen Stämmen der Chamaven, Ampsivarier, Chattuarier, Brukterer, Tenkterer entstanden. Später kamen noch die Chatten (Hessen) dazu.<br>Im 4. Jahrhundert siedelten Teile der F. in Toxandrien (Nordbrabant); sie dehnten sich ab 406 nach Flandern bis zur Nordsee aus. Die Besiedlung Galliens durch die Salier (ahd. sala = Herrschaft) begann im 5. Jahrhundert bis zur Seine und Loire. Die Ripuarier setzten sich im Raum südlich von Köln fest, und siedelten ab 455 im Moselgebiet und bis zu den Ardennen. Seit Chlodwig (466 - 511) begannen sie mainaufwärts ins heutige (Ost-) Franken zu ziehen, welches als einziges Gebiet immer noch diesen Namen trägt (Merowingische Landnahme). Die erste bedeutende Stadtgründung im heutigen Franken war Würzburg (um 560). Funde und auch Ortsnamen deuten darauf hin, daß in der Zeit vor Christi Geburt hier die Kelten siedelten. Namen wie Main = Schlange, Nürnberg = Felsenberg; ehemalige Fliehburgen auf dem Würzburger Marienberg, auf der Ehrenbürg/Rodenstein (=Walberla bei Forchheim) und auf der Houbirg bei Hersbruck zeugen noch heute davon. Auch Ortsnamen mit -ach (=Wasser) oder 'hall' (=Salz) wie Rodach, Schwarzach, Hallstadt und Schwäbisch Hall sind keltischen Ursprungs. Fortsetzung folgt... Ursprung und Herkunft der Franken
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