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Ein kurzer geschichtlicher Überblick: Teil 5 - Die politische Bedeutung des "Frankenreiches" Die größte Ausdehnung und politische Bedeutung errang das Frankenreich unter Karl dem Großen (742-814). Unter seiner Herrschaft kam es zur Befriedung der Grenzen durch Marken (Spanische Mark gegen die Araber, Sorbische Mark gegen die Slawen, Dänische Mark gegen die Dänen und Ostmark gegen die Awaren, welche er in einem Feldzug besiegte). Traurige Berühmtheit erhielt er durch die Zwangschristianisierung der Sachsen. Karl wurde zum Dank für den Schutz der römisch-katholischen Kirche und des Papstes (gegen die Langobarden in Norditalien) im Jahr 800 im Petersdom zum Römischen Kaiser gekrönt und trat damit die Nachfolge der römischen Cäsaren an. Trotz seines strikten, im Falle der Sachsen brutalen Eintretens für die Christianisierung vergaß Karl jedoch nicht die germanischen Wurzeln und ließ alte Sagen und Erzählungen sammeln, welche aber durch seinen Sohn Ludwig dem Frommen in religiösen Übereifer vernichtet wurden. Während unter Ludwig d. Frommen als einzigen Erben das Reich stabil blieb, begann mit dessen Söhnen der Zerfall. Begünstigt durch die fränkische Erbteilung und der kulturellen Auseinanderentwicklung in einen germanischen Ostteil (Ostfranken -> Deutschland) und einen romanischen Westteil (Westfranken -> Frankreich) wurde das Reich in drei Teile aufgeteilt. Den mittleren Teil bekam Lothar (-> Lothringen), den Westteil Karl der Kahle, den Ostteil Ludwig der Deutsche). Nach dem Tod Lothars wurde das Mittelreich zwischen Karl und Ludwig geteilt (Strassburger Eide - erstes altfranzösisches und althochdeutsches Sprachdenkmal) - es blieb dieses Gebiet jedoch bis in unser Jahrhundert ein ständiger Zankapfel zwischen Franreich und Deutschland. Mit Ludwig dem Kind starb dann die Dynastie der Karolinger aus. Damit wurden beide Landesteile endgültig eigenständige Staaten.
Ursprung und Herkunft der Franken
Ein kurzer geschichtlicher Überblick: Zum Inhalt
Fortsetzung folgt...
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