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Unsere wichtigsten heimischen Heilkräuter (2)


Unsere wichtigsten heimischen Heilkräuter im Porträt

Wir stellen hier eine kleine Übersicht mit ein ein paar wenigen unserer wichtigsten heimische Heilkräuter vor. Selbstverständlich erhebt diese kleine Sammlung keinen Anspruch auf Vollständigkeit, da die Sammlung sowieso nur nach und nach im Laufe der Zeit ergänzt wird. Zwar ist diese Übersicht lediglich zum Vorstellen und (wieder-)kennenlernen gedacht, aber wir erwähnen natürlich auch Weiterführendes und Vertiefendes. Diesmal ist ein Vertreter an der Reihe, der für fast alle Wehwehchen etwas zur Heilung zu bieten hat, ein Universalgenie sozusagen - die Kamille!

Echte Kamille (Matricaria recutita)

Kamille / Matricaria chamomilla

Die Kamille ist schon beinahe eine Universalheilpflanze, denn sie kann fast alles. Ihre Heilfähigkeiten sind so vielseitig, dass sie eine ganze Hausapotheke für sich darstellt.

Sie wurde daher auch schon immer gern bei fast jeder Art von Beschwerden als ein bewährtes Mittel angeboten.

Die wohlriechende Kamille ist In der Natur leider selten geworden, weil die Landwirtschaft „Unkräuter“ bekämpft. Doch man kann Kamille im Garten anpflanzen oder zur Not im Supermarkt kaufen, wo sie auch anzutreffen ist.

Merkmale:  Einjährige  Blütenpflanze,  die etwa 20–50 cm hoch wird. Sie blüht von Juni  bis  September.  Das  Erkennungszeichen für die Echte Kamille: Bricht man die gelben Blütenköpfchen auf, ist ein hohler,

gewölbter Boden zu sehen. Andere Arten haben einen gefüllten Blütenboden.

Wirkung: Kamille hilft bei Magenbeschwerden, Hautverletzungen, Atemwegserkrankungen und Entzündungen im Mund- und Rachenraum.

Eigenschaften:
Die echte Kamille wirkt antiseptisch, entzündungshemmend, krampflösend, menstruationsregulierend, schmerzstillend, sedativ, tonisch und verdauungsfördernd.

Anbau und Pflege: Die Kamille kommt sowohl mit mageren als auch mit gedüngten Böden  zurecht.  Wichtig  ist  ein  sonniger Standort.  Zwischen  April  und  Mai    wird breitwürfig  ausgesät.  Junge  Pflanzen  auf 20 cm Abstand vereinzeln. Kamille sät sich selbst  aus  und  muss  im  Zaum  gehalten werden, denn sie neigt zum Wuchern.

Ernte: Die  Blüten  während  einer  Schönwetterperiode vormittags sammeln. An einem schattigen Platz trocknen und in dunklen Gläsern luftdicht verschließen. 

Wirksame Pflanzenteile der echte Kamille
In der Naturheilkunde benutzt man von der echte Kamille die im Juni und Juli gesammelten Blütenköpfe. Die Qualität der getrockneten Blütenköpfe ist stark von der Art der Trocknung und Lagerung abhängig. Die Blüten sollten möglichst schonend und rasch an einem gut durchlüfteten schattigen Platz getrocknet werden. Die fertig getrockneten Kamillenblüten verwahrt man luftdicht an einem kühlen Ort ohne Lichteinstrahlung.

Anwendung:  Kamillenblütentee  hilft  bei Magenkrämpfen,  Blähungen,  Durchfall, Brechreiz  und  Blasenentzündung.  Anwendungen mit der echten Kamille findet man aber auch bei Grippe, Haar- und Hautproblemen, Kopfschmerzen, Menstruation, Mundhygiene, Neuralgie, Sonnenbrand, oder bei Wunden

Rezept Kamillen-Tee: 1 Teelöffel getrocknete Blüten mit 1 Tasse kochendem Wasser übergießen,  10  Minuten  bedeckt  ziehen  lassen. Mehrmals täglich trinken. Bei Mund- und Rachenentzündungen damit gurgeln. Auch zum Inhalieren bei Schnupfen, Erkältung, Rachenentzündung, Bronchitis, Neben- und Stirnhöhlenentzündung. Äußerlich angewendet als Bad, Umschlag, Salbe, Tinktur  oder  Öl  wirkt  Kamille  wundheilend. 

Rezept  Kamillen-Öl: Zwei  Handvoll getrocknete  Kamillenblüten  in  eine  Flasche  füllen,  mit  500  ml Olivenöl  übergießen und die Öffnung mit einem Tuch abdecken. Täglich umrühren, bis die Blüten abgesunken sind. Dann luftdicht verschließen und 6 Wochen bei Raumtemperatur stehen lassen. Abfiltern.

Kurz-Steckbrief

Wissenschftl. Name:

Matricaria chamomilla

Pflanzenfamilie:

Korbblütler = Asteraceae

Andere Namen:

Apfelblümlein, Ganille, Haugenblume, Helmergen, Kamelle, Kummerblume, Mariamagdalenakraut, Mutterkraut

Wichtige Inhaltstoffe:

Ätherisches Öl, Azulen, Chamazulen, Bitterstoffe, Flavone, Gerbstoff, Gerbsäure, Cumarin, Farnesol, Salizylsäure

Verwendete Teile:

Blüten

Zubereitungsformen:

Tee, Tinktur, Creme

Bezugsquellen:

Natur, Garten, Apotheke, Läden

Sammelzeit:

Mai bis Juli

Wirkungen:

Antibakteriell, austrocknend, beruhigend, entzündungshemmend, harntreibend, krampflösend, schmerzlindernd

Haupt-Anwendungen:

Verdauungsbeschwerden, Erkältung

 

Siehe dazu auch:

http://de.wikipedia.org/wiki/Kamille

http://www.botanikus.de/Heilpflanzen/Kamille/kamille.html

http://gesund.org/index.htm

http://heilkraeuter-hausapotheke.de/

http://heilkraeuter.de/

 

 

















Das Glück einer Nation beginnt in de Häusern der Menschen (Ghanaisches Sprichwort)



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